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MANUEL ANTONIO

Der Manuel-Antonio-Nationalpark (spanisch Parque Nacional Manuel Antonio) ist ein kleiner Nationalpark im Área de Conservación del Pacífico Central an der Pazifikküste Costa Ricas, direkt südlich der Stadt Quepos, Puntarenas, und 132 km von der Hauptstadt San José entfernt. Er wurde 1972 mit einer Landfläche von 1.983 ha gegründet und gilt als der kleinste der Nationalparks Costa Ricas. Der Park empfängt bis zu 150.000 Besucher pro Jahr und ist bekannt für seine schönen Strände und Wanderwege. Im Jahr 2011 wurde Manuel Antonio von Forbes unter die 12 schönsten Nationalparks der Welt aufgenommen.

Dieser Park bietet beeindruckende Landschaften und mehrere Buchten mit vielen weißen Sandstränden und üppigem Grün zwischen großen Bergen und Wäldern, die bis zu den Stränden reichen. Darüber hinaus liegt er in einem tropischen Regenwald.

Bekannt für sein ausgezeichnetes Klima und seine landschaftliche Schönheit, wird er von einer großen Anzahl nationaler und internationaler Touristen besucht, weshalb derzeit eine angemessene Infrastruktur entwickelt wird, die im Einklang mit der Natur steht, hochwertig ist, aber die Natur nachahmt, um die visuelle Belastung zu reduzieren, und unter strengem Umweltschutz steht.

Vier Strände liegen innerhalb der Parkgrenzen: Manuel Antonio, Espadilla Sur, Tesoro und Playita. Der erste ist vom zweiten durch eine Landzunge (Tombolo) getrennt, eine natürliche Landbrücke, die durch Sandablagerungen entstanden ist. Vom Strand Espadilla aus benötigt man etwa eine Stunde, um den Gipfel der Punta Catedral (100 m) zu erreichen. Sowohl Manuel Antonio als auch Espadilla Sur verfügen über Gezeitenbecken und bieten die Möglichkeit zum Schnorcheln.