English Español Français Deutsch العربية
lädt
1 / 6
Carara 1
2 / 6
Carara 2
3 / 6
Carara 3
4 / 6
Carara 4
5 / 6
Carara 5
6 / 6
Carara 6
Miniatur 1
Miniatur 2
Miniatur 3
Miniatur 4
Miniatur 5
Miniatur 6

CARARA

Der Carara-Nationalpark ist ein Nationalpark im Área de Conservación del Pacífico Central, nahe der Pazifikküste Costa Ricas. Er wurde am 27. April 1978 als biologisches Reservat gegründet, aber seine wachsende Beliebtheit nach 1990 zwang die Regierung, ihn im November 1998 in den Rang eines Nationalparks zu erheben.

Carara liegt etwa 48 km westlich der costa-ricanischen Hauptstadt San José und etwa 24 km nördlich der Strandstadt Jacó. Der Park schützt das Einzugsgebiet des Río Tárcoles bei Orotina und umfasst eine der größten verbliebenen Populationen wilder Scharlacharas des Landes.

Der Carara-Nationalpark enthält mehr primären Regenwald als der relativ nahe gelegene Manuel-Antonio-Nationalpark. Dadurch ist er feuchter als der populärere Manuel-Antonio-Nationalpark und weist ein dichteres Baumwachstum sowie mehr Mücken und andere Insekten auf. Diese Umgebung macht Carara zu einem Paradies für viele Vogelarten und damit zu einem beliebten Ziel für die Vogelbeobachtung. Neben den Scharlacharas umfassen die Vögel in Carara Orangebrustsittiche und andere Papageien, Kolibris, Spechte, Motmots, Jacamare, Manakins, Ameisenvögel und verschiedene Trogonarten, darunter den Schwarzkehltrogon. Verschiedene Wasservogelarten bewohnen ebenfalls den Park, wie der Anhinga, verschiedene Reiher- und Egretarten sowie Eisvögel.

Zu den im Park vorkommenden Reptilien gehören das Amerikanische Krokodil und verschiedene Schlangen- und Echsenarten. Der Río Tárcoles, der die Nordgrenze des Parks bildet, wird fast das ganze Jahr über von Krokodilen bewohnt. Grüne und schwarze Baumsteigerfrösche gehören zu den vorkommenden Amphibien. Zu den Säugetieren zählen Weißwedelhirsche, Rotfüchse, Halsbandpekari, Agutis, Wickelbären, Weißgesichtskapuzineraffen, Mantelbrüllaffen, Hoffmann-Zweifingerfaultiere und Dreifingerfaultiere mit brauner Kehle. Allerdings sind die Säugetiere aufgrund der dichten Baumdecke oft schwer zu sehen.